Käse aus Nepal, Wein aus Italien und Äpfel aus der Steiermark
(Quelle: Kumberg Magazin #1)

 

lebensmittelmarkt2Immer mehr Menschen sehnen sich nach gesunden, unverfälschten und nachhaltig
erzeugten Lebensmitteln. Genau diese wählen wir Tag für Tag für unsere Kunden aus.
Bei uns schmeckt ein Apfel noch wie ein Apfel und eine Karotte wie eine Karotte“, sagt Georg
Loder, seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer vom Kaufhaus Loder in Kumberg.
Seit rund 130 Jahren führt die Familie Loder das Kaufhaus und das Modehaus in Kumberg.
Durch den immer größeren Zustrom von Kunden aus Kumberg und Umgebung erfolgte im Jahre 1986 der Bau des Lebensmittelmarktes. Im Stammhaus Am Platz 1 entstand das Modehaus Loder. Das Unternehmen Loder verfolgt im Lebensmittelbereich eine Geschäftsidee, die in Österreich fast einzigartig ist. Nach dem Motto „David gegen Goliath“ wurde mit dem eigenständig geführten Geschäft den Lebensmittelhandel-Riesen Spar oder Billa und Discountern wie Hofer der Kampf angesagt. Das Geschäftskonzept ermöglicht dem Familienunternehmen ein komplett eigenes und vor allem individuelleres System, das für die Kunden viele Vorteile mit sich bringt. „Wir unterscheiden uns von anderen Supermärkten
über die Liebe zum Produkt“, so Loder. Der Schwerpunkt liegt auf der Frischwarenabteilung,
der Feinkost und der gut sortierten Vinothek. Dabei legt man besonderen Wert auf die Qualität der Produkte, die mehrmals am Tag überprüft wird. Viele Frischeprodukte wie Milch, Obst und Gemüse kommen direkt von den Bauern aus der Region. In Loder’s Bauernecke finden Kunden heimische
Erzeugnisse mit dem „Gutes vom Bauernhof“- Siegel, das die Regionalität der Produkte und vor allem deren Qualität garantiert. „In unseren aktuellen Prospekten können Kunden Wissenswertes über die regionalen Betriebe und deren Produkte erfahren. Im Geschäft werden sie genau über Bio-Fleisch beraten und können auch an Verkostungen teilnehmen“, erläutert Georg Loder. Diese Verkostungen finden regelmäßig in der „alten Backstube“ gegenüber der Kirche statt.
Im Geschäft findet man weiters ein breites Sortiment für den täglichen Bedarf sowie Geschenkartikel und günstige Modeschnäppchen. lebensmittelmarkt1Die Palette reicht von Diskontartikeln bis hin zu hochwertigen Spitzenprodukten.
„Vier Mal pro Jahr fahren wir zu unseren Lieferanten nach Italien, um Prosciutto, Wein und Käse direkt beim Hersteller einzukaufen. Gemeinsam mit meinem Schwager und meinem Vater suche ich nach neuen und interessanten Produkten, die wir für unsere Kunden nach bestem Wissen und Gewissen auswählen“, betont Georg Loder. Auch die weltweit größte Käsemesse in Turin wurde besucht, um schließlich mit exotischen Sorten wie Schafkäse aus Kalifornien und Jakkäse
aus Nepal nach Hause zu kommen. Die Mitarbeiter besuchen jährlich spezielle Seminare und Schulungen, um die neuesten internationalen und regionalen Produkte und Trends kennenzulernen.
„Die Leute kommen von weit her, um bei uns einzukaufen“, sagt Georg Loder und erklärt die Gründe dafür: „Hinter jedem Kunden steht ein Mensch, der sich bei uns wohlfühlen soll. Bei Loder redet man noch miteinander, die persönliche Beratung und die Erfüllung spezieller Wünsche stehen an erster Stelle.“ Einmal pro Woche werden auch Hauszustellungen erledigt. Die Bestellungen werden bis Mittwochabend entgegengenommen und am Donnerstag ausgeliefert. Auch Sonderbestellungen
wie zum Beispiel ein spezieller Aufsatz für eine alte Kaffeekanne werden aufgenommen und so schnell wie möglich besorgt. „Ein älterer Herr kommt regelmäßig zu Fuß in unser Geschäft. Die schweren Einkäufe muss er danach nicht mehr die 30 Minuten nach Hause schleppen, das übernimmt unser Heimfahrtsdienst“, so Loder.
Das Kaufhaus Loder hat sich als regionaler Supermarkt mit Vinothek und einzigartigen Frischprodukten in Kumberg und der Umgebung etabliert. Georg Loder kann sich auf seine langjährigen Mitarbeiter verlassen: „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander, die Gesprächsbasis stimmt einfach.“ Mit der zweiten Filiale in Eggersdorf und dem Modehaus beschäftigt das Unternehmen rund 35 Mitarbeiter und bildet drei bis fünf Lehrlinge aus.