MARTIN NIGL, Senftenberg

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Das Weingut bewirtschaftet seine Rebfläche im naturnahen, integrierten Weinbau, vorwiegend bepflanzt mit Grünem Veltliner und Riesling. Die Urgesteinsböden (verwitterter Granit) geben den Weinen ihre Mineralität. Daneben hat das Mikroklima des Kremstales mit seinen großen Temperaturunterschieden entscheidenden Einfluss auf die Weine: Auf heiße Sommertage folgen Nächte, die die Kühle aus dem Waldviertel mitbringen. So können die von der Tageshitze gedehnten Beerenhäute auch die vielfältigen Aromen der kühlen Nächte aufnehmen.
Während der Lesezeit passieren mehrere Durchgänge in ein- und denselben Weingärten und garantieren, dass nur die jeweils reifsten Trauben geerntet werden. Selbstverständlich von Hand.
Es scheint, als kenne Martin Nigl inzwischen jeden seiner Weinstöcke, dessen Geschichte, Stärken und Schwächen: „Man merkt dem fertigen Wein an, wie im Weingarten gearbeitet wurde, ob die Stöcke gelitten haben, oder ob es ihnen gut ging." Wenn das stimmt, sorgt der Winzer zweifellos gut für seine Weinstöcke.


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Fotos: Weingut Nigl